Wilkommen auf der Seite des Ortsverbandes Rotenburg

 

Hessische Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Eschborn

Mit beachtlichen Leistungen kehrten die heimischen Wasserretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) von den in Eschborn ausgetragenen hessischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen zurück. Die fünf heimischen Rettungssportler, die sich für den Kampf um die Landeskrone qualifizieren konnten, errangen drei Platzierungen unter den besten zehn ihrer jeweiligen Wertungsgruppe.

Allen voran Lena Krautkremer von der DLRG Rotenburg: Mit einer bemerkenswerten Leistungssteigerung landete das Nachwuchstalent auf Rang fünf in der Altersklasse der elf- und zwölfjährigen Mädchen. Nur ein Wimpernschlag trennte sie von Rang vier. Lena musste wie ihre Konkurrentinnen einen schwimmerischen Mehrkampf absolvieren. Dieser besteht aus Schnellschwimmen mit und ohne Flossen, Hindernisschwimmen und Retten. Die erreichten Zeiten werden in relative Punktzahlen umgerechnet. Krautkremer erfüllte mit der von ihr erreichten Punktzahl die Kriterien für die Aufnahme in den Landeskader.

Zur erweiterten hessischen Spitze zählt auch Oskar Weber, der ebenfalls für die DLRG Rotenburg startet. Bei seiner fünften Teilnahme an einer Landesmeisterschaft in Folge wurde er in diesem Jahr zehnter bei den 13- und 14-jährigen Jungen. Wie seine Vereinskameradin Krautkremer verbesserte sich Weber in allen Teildisziplinen deutlich.

Teilweise waren in den Schüler- und Jugendklassen bis zu 40 Teilnehmer am Start. Charlotte Ritter (ebenfalls DLRG Rotenburg) landete in der Altersklasse 15/16 der Mädchen auf Rang 16. Und Lilly Lingmann (DLRG Heringen) platzierte sich in der Altersklasse 13/14 der Mädchen auf Rang 20.

In der Erwachsenenwertung wurde Kristin Schwarz (DLRG Rotenburg) zehnte.

Mit in Eschborn war der Ausbildungsleiter auf Kreisebene Peter Schuchardt aus Rotenburg. Schuchardt fungierte an diesem Tag als Kampfrichter und war einer der ersten, der den heimischen Wasserrettern für ihre Leistungen gratulierte.

Große Erfolge bei den Kreisverbandsmeisterschaften 2018

Mit einem schwimmerischen Dreikampf ermittelten die heimischen Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) kürzlich im Obersbergbad in Bad Hersfeld ihre Kreismeister. Die besten Wasserretter des Tages waren Lena Krautkremer und Oskar Weber, beide von der DLRG-Rotenburg.

Auf dem Programm standen die Disziplinen Retten ohne Hilfsmittel, Retten mit Hilfsmittel (Flossen) und Hindernisschwimmen. „Primäres Ziel der Wettkämpfe ist die Steigerung der Rettungsfähigkeit“, erklärt Veranstaltungsleiter Peter Schuchardt vom DLRG-Kreisverband. So wird beim Retten zunächst im Sprint angeschwommen, um dann eine mit Wasser befüllte, knapp 50 Kilogramm schweren Puppe vom Beckengrund herauf zu holen und diese mit einem Rettungsgriff zu schleppen. Beim Hindernisschwimmen gilt es pro Bahn ein 70 Zentimeter tiefes Hindernis zu untertauchen. Die Fertigkeiten der Rettungsschwimmer werden im Rettungsport auf Schnelligkeit und Technik hin optimiert.

Bei den Mannschaftswettkämpfen kommt es neben den schwimmerischen Fertigkeiten eines Wasserretters noch auf Teamfähigkeit an. Auch wird beim Retten als weiteres Hilfsmittel der Gurtretter, das deutsche Gegenstück zu Baywatchboje eingesetzt.

Die erreichten Zeiten werden geschlechts- und altersspezifisch in relative Punkte umgerechnet. „Beim Rettungssport handelt es sich um leistungsorientierten Sport“, gibt Schuchardt zu Protokoll. So entsenden die einzelnen Gliederungen nur ihre besten Sportler zu diesem heimischen Höhepunkt im Rettungsport. Die jeweiligen Regionalsieger qualifizieren sich weiter für die Landesmeisterschaften Mitte Mai.

 

Ergebnisübersicht (Medaillenränge):

AK 11/12 weiblich: 1. Lena Krautkremer (Rotenburg).